VR Bank Ostholstein Nord – Plön eG weiter auf Erfolgskurs

Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf Vertreterversammlung positive Jahresbilanz 2017: Starkes Wachstum bei Kundenkrediten und -einlagen. Gutes Betriebsergebnis bildet solide Basis für zukunftsorientierte Ausrichtung des Bankgeschäfts.

Der im Frühjahr 2018 neu gewählten Vertreterversammlung konnten Vorstand und Aufsichtsrat der VR Bank wieder einen soliden Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 vorlegen. Für Vorstandssprecher Klaus Treimer war es gleichzeitig seine letzte aktive Vertreterversammlung. Er scheidet Ende Oktober aus und geht nach 50 Jahren Wirken in und um die VR Bank herum in den Ruhestand


Die heimische Wirtschaft zeigte sich in 2017 vor dem Hintergrund eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus mit einem guten Investitionsklima. Dies kurbelte die Investitionsbereitschaft auf breiter Front an, wie Vorstandssprecher Klaus Treimer berichtete.
Die Kundenkredite stiegen dadurch um 8,6 Prozent auf 1.040 Mio. Euro. Bei den Kundeneinlagen verzeichnet die Bank Zuwächse von 9,7 Prozent auf 1.073 Mio. Euro. Die Bilanzsumme wuchs sogar um gut 11% auf nunmehr 1.525 Mio. Euro. „Zusammen mit den Beständen bei unseren Verbundpartnern betreuen wir jetzt Kredit- und Anlagewerte in Höhe von knapp 3,0 Mrd. Euro“, so Klaus Treimer in seinem Vorstandsbericht weiter. Dies sei ein Beleg für die gute Marktposition der VR Bank und spricht auch für die Zukunftsfähigkeit des genossenschaftlichen Geschäftsmodells.
Die unverändert günstigen Rahmenbedingungen für Investitionen haben das Kreditgeschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr nochmals deutlich beflügelt. Es wurden mehr als 250 Mio. Euro neue Kredite vergeben. Besonders hoch war die Nachfrage im privaten Wohnungsbau. Die VR Bank verfügt dabei über ein breit gestreutes Kreditportfolio.
Das gute Neugeschäft bei Krediten und auch Vermögensanlagen ist für die VR Bank ein deutlicher Vertrauensbeweis und zeigt, dass die Bank marktgängige und auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen anbietet.
Aus diesem Wachstum heraus konnte ein um 2,0 Mio. Euro verbesserter Zinsüberschuss und ebenfalls ein sehr gutes Provisionsergebnis erzielt werden.  Da der Personal- und Sachaufwand stabil gehalten werden konnte, weist die Bank mit 15,2 Mio. Euro ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertes Betriebsergebnis aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Vertreterversammlung wieder eine Dividende von 6,5 % auf die Geschäftsguthaben vor.


„Das Jahr 2017 war für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr anspruchsvoll. Neben einer Umstellung auf ein neues IT-System wurde dieses starke Wachstum im Kundengeschäft erfolgreich gemeistert“, berichtet Klaus Treimer. Zwar ermögliche das Niedrigzinsniveau kaum noch auskömmliche Erträge aus dem zinstragenden Neugeschäft, die Bank profitiere derzeit von diesen Zuwächsen, aber auch noch von höher verzinslichen Beständen aus besseren Zinsphasen. „Daher gilt unser Dank unseren Mitgliedern und Kunden wie auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleichermaßen“, betont Klaus Teimer weiter.
In dem derzeitig wirtschaftlich soliden Umfeld plant die VR Bank für 2018 mit einer sich normalisierenden Kreditnachfrage und vorsichtigen Zuwachsraten. Der Vorstand hofft, dass gravierende politische Einflüsse ausbleiben. „Vor diesem Hintergrund gehen wir auch 2018 von einer stabilen Entwicklung unserer Bank aus“, fasst Klaus Treimer zusammen.
Die Bank konzentriere sich daher jetzt noch etwas stärker als bisher auf das Vermittlungsgeschäft. Das breite Leistungsangebot der VR Bank bei Bausparen, Wertpapier- und Investmentanlagen, Versicherungs- und Vorsorgelösungen wie auch die Vermittlung von Immobilien bildet dafür eine gute Grundlage.


Mit ihren 13 Beratungsfilialen sieht sich die VR Bank für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Die persönliche und auf die individuellen Ziele und Wünsche der Mitglieder und Kunden zugeschnittene Genossenschaftliche Beratung wird gut angenommen.
Das durch die Digitalisierung veränderte Kundenverhalten wirkt sich kontinuierlich auf die Nutzung des personenbedienten Serviceangebotes aus. Immer mehr Kunden erledigen ihren Zahlungsverkehr online. Das Bargeldaufkommen nimmt stetig ab. Innovative Möglichkeiten, wie das kontaktlose Bezahlen werden gut angenommen und verstärken diese Entwicklung.
Bereits im letzten Jahr hat die VR Bank mit der Verdichtung ihres Serviceangebotes erste Weichenstellungen vorgenommen. Anfang September 2018 eröffnet die VR Bank ihre neue DirektFiliale. Hier werden diverse Serviceleistungen einfach und bequem telefonisch abgewickelt. Dies auch mit deutlich erweiterten Erreichbarkeiten, werktags von 6 bis 22 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr.
Die personelle Besetzung der DirektFiliale erfolgt mit eigenen Mitarbeitern der VR Bank, die Spaß an dieser interessanten und zukunftsorientierten Aufgabe haben. „Unser Angebot richtet sich sowohl an Kunden, die nicht mehr mobil sind als auch an sehr mobile Kunden, die während unserer Schalteröffnungszeiten keine Möglichkeit haben, unsere bedienten Serviceleistungen zu nutzen“, beschreibt Klaus Treimer die Vorzüge des erweiterten und kundenorientierten Serviceangebotes.


Für Hans Richard Bern endete jetzt nach 30 Jahren die ehrenamtliche Tätigkeit im Aufsichtsrat. Auf der Versammlung wurde er vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates Dr. Eckhard Boll mit der Goldenen Raiffeisen- und Schulze-Delitzsch-Gedenkmedaille ausgezeichnet. Frau Karina Oldekop-Becker, Inhaberin des Reisebüro Becker in Heiligenhafen, wurde als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Claus-Henning von Rhade, Markus Schnoor und Dr. Eckhard Boll wurden in ihren Ämtern durch die Vertreterversammlung bestätigt.


Im Anschluss an die Regularien hielt Konsul Bernd Jorkisch, Vorsitzender des Hanse Belt e.V.  einen dynamischen Vortrag zum Thema „Hanse Belt – Erfolg inmitten einer europäischen Zukunftsachse“.