Spenden helfen dem Luftaufklärungsprojekt des ASB Ostholstein

Seit dem Jahre 2015 ist der ASB Ostholstein damit befasst, sein UAV-Projekt zum Einsatz von unbemannten Fluggeräten (UAV) - auch als Drohnen bekannt - zur Personensuche und Lageerkundung aus der Luft voranzutreiben. Neben der Klärung der rechtlichen Probleme zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zum Betrieb der Fluggeräte mit dem Luftfahrtamt des Landes Schleswig-Holstein galt es auch die notwendigen finanziellen Mittel zusammen zu bekommen.

Bisher hat der ASB Ostholstein weit über 10.000 Euro in die Umsetzung des modernen, richtungsweisenden Systems investiert. Zwei weitgehend baugleiche Fluggeräte stehen zur Verfügung. Weitere Investitionen in die Zusatzausrüstung, Einsatzbekleidung usw. werden noch folgen müssen. Aus eigenen Mitteln - sprich Mitgliedsbeiträgen - waren und sind diese Ausgaben nicht zu bewältigen. Da auch der ASB-Landesverband das Potential dieses neuen Hilfsmittels zur Menschenrettung erkannt hat, wurde das Projekt von dessen Seite großzügig unterstützt. Zusätzlich ist es dem Geschäftsführer des ASB Ostholstein, Udo Glauflügel, gelungen, zahlreiche Spenden von Privatpersonen und Firmen einzuwerben. Am vergangenen Donnerstag konnte sich das ASB-Team bei drei großzügigen Spendern mit Informationen zum UAV und einer Vorführung des neuen Fluggeräts am Standort in Heiligenhafen bedanken. Aufmerksam und hoch interessiert verfolgten Stefan Schäfer von der VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG (Spende 1.000 EUR), Olaf Winzer von der Fa. CPKelco aus Großenbrode (Spende 500 EUR) und Matthias Schimmer von der FKC, Management-System-Beratung aus Lübeck (Spende 1.000 EUR) den Vorführungen des Fluggeräts durch UAV-Teamleiter Jörg Kreiser.

Bis zu einer genehmigten Flughöhe von 100 Metern liefert das unbemannte Fluggerät klare Video-Bilder in 4K-Auflösung in Live an den Kontrollmonitor. Durch die eingebaute Wärmebildkamera und den Restlichtverstärker kann das UAV auch bei schlechten Lichtverhältnissen zum Einsatz kommen, um z.B. vermisste Personen zu finden oder die Lage bei größeren Schadensereignissen aus der Luft zu erkunden. Seit dem 6. Januar 2017 ist der ASB im Besitz einer landesweiten Aufstiegsgenehmigung für seine Fluggeräte, die auf Anforderung durch die Rettungs-Leitstellen oder die Polizei zum Einsatz kommen können.

Das 14-köpfige UAV-Team des ASB Ostholstein wird von Jörg Kreiser, Christopher Becker und Udo Glauflügel geleitet und ist im Moment zweimal monatlich dabei den praktischen Umgang mit den Fluggeräten sowie die erforderlichen theoretischen Kenntnisse zu erlernen. Während der kalten Jahreszeit wird in der Großenbroder Turnhalle sowie in der AMEOS-Turnhalle in Heiligenhafen geübt. RV-Vorsitzender Jörg Bochnik ist sehr erfreut darüber, dass es sich hierbei um neu gewonnene, zusätzliche ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer handelt, die hoch motiviert bei der Sache sind.
Von Seiten des ASB-Landesverbands gibt es fortgeschrittene Planungen zur Einrichtung einer zweiten UAV-Gruppe im südlichen Schleswig-Holstein.

© ASB Ostholstein

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ASB Ostholstein freut sich über Spende.