Erfolg für den Museumshof Lensahn

Hanno Höper „erläuft“ Spenden von rund 1.500 Euro

Wie berichtet, hat der Lensahner Zahnarzt Hanno Höper beim diesjährigen „Ultra-Trail du Mont-Blanc“ in Frankreich teilgenommen. Dabei gab es von der VR Bank für jeden zurückgelegten Kilometer 5 Euro und für jede Minute unter der Sollzeit nochmals 1 Euro als Spende an den Museumshof Lensahn. Somit betrug die Spende der VR Bank stattliche 992 Euro, die von Firmenkundenberater Jens-Uwe Schaumann symbolisch übergeben wurde.

Von dieser besonderen Aktion angetan, entschlossen sich Dieter Grümmer, Detlef Hansen und Volker Walter den Museumshof ebenfalls zu unterstützen. Die drei genannten erklärten sich bereit, jeweils pro Kilometer einen Euro zu spenden. Insgesamt kann sich der Museumshof damit über Spenden in Höhe von ca. 1.500 Euro freuen.

Bei einem Treffen auf dem Museumshof gab Hanno Höper einen kurzen Bericht über den Lauf. In einer Zeit von 43 Stunden, 39 Minuten und 38 Sekunden legte er die Distanz von 169,9 Kilometern zurück. Insgesamt überwand Hanno Höper jeweils 10.000 Höhenmeter beim Auf- und Abstieg. Die sogenannte Elevationsleistung ist daher größer als bei der Besteigung des Mount Everest. Die Vorbereitung auf den Lauf fand rund um den heimischen Bungsberg statt. Damit er sich an die Höhenluft gewöhnen konnte, bestieg Höper zusätzlich den „Gran Paradiso“, einen 4061 Meter hohen Berg. „Besonders herausfordernd war die Tatsache, dass ich die ganze Zeit am Stück wach geblieben bin.“ berichtet Höper. Insgesamt seien 2560 Teilnehmer beim UTMB an den Start gegangen, durchs Ziel haben es „nur“ ca. 1600 geschafft, der Rest musste vorher abbrechen.

Der Leiter des Museumshofs Lensahn, Eckhard Schulte-Kersmecke, erklärte anschließend, dass die Spende in die Restauration eines Deutz Traktors aus dem Jahr 1938 investiert werden soll. Zusätzliche Unterstützung gab es von Doormann & Kopplin. Die Lensahner Firma übernahm kostenfrei die Montage der Reifen. Beim Fototermin durfte Hanno Höper gebührend auf dem Fahrersitz des alten Deutz Platz nehmen.

Der Museumshof Lensahn steht unterdessen vor großen Herausforderungen. Um die Attraktivität des landwirtschaftlichen Museums zu verbessern und somit auch die Besucherzahlen zu steigern, hat man sich viel vorgenommen. So soll das Museum lebendiger gestaltet werden, indem kulturelle und bäuerliche Feste teils erneuert und ersetzt werden und somit stärker in den Mittelpunkt rücken. Eckhard Schulte-Kersmecke ergänzt: „Auch wollen wir daran arbeiten, den Museumshof möglicherweise als Ziel für Klassenfahrten zu etablieren. Dazu gehört natürlich eine ganze Menge Arbeit. Angefangen von der Unterbringung der Schüler bis hin zur Versorgung.“

Die größte und neben dem Waldschwimmbad auch einzige Touristenattraktion in Lensahn soll so fit für die Zukunft gemacht werden. Immer gern gesehen sind freiwillige Helfer und weitere Spender. Weitere Informationen gibt der Museumshof auch auf seiner Internetseite unter www.museumshof-lensahn.de oder direkt vor Ort in Lensahn.